Garten-Dekoration: Hübsch anzuschauen auf jeden Fall

Es war ein lauer Sommertag, als bei Lennard und Yannick etwas Seltsames passierte. An ihrem angestammten Ort am Gartenzaun, wo sich die beiden Freunde regelmäßig trafen, waren diese an jenem Tag nicht anzutreffen. Stattdessen standen Antje und Silke, die beiden Frauen der Nachbarn, dort, hatten einen Kaffeepot in der Hand und fachsimpelten. Was war denn da los? Geht es sonst an dieser Stelle meist um Technisches oder Botanisches, war das dieses Mal ganz anders. Aber hören wir doch mal rein!

Garten-Dekoration: Ideen muss frau haben

„Also ich hab da neulich beim Bummeln im Gartenmarkt ganz tolle Tierfiguren gesehen. Einen Igel aus Marmor und einen Schmetterling aus Metall. Die muss ich mir unbedingt zulegen. Das mag Lennard vermutlich wieder nicht, aber ist mir egal. Ich hol mir die einfach, stell sie in den Garten und warte drauf, wann er sie überhaupt sieht.“ Antje war in ihrem Element. Und auch Silke war voll und ganz beim Thema: „Und ich habe im Internet tolle Bauanleitungen gesehen, mit denen man selbst Garten-Dekoration erstellen kann. Das werde ich im Herbst mal mit Sabine und Kevin machen, die basteln doch so gern.“ Aha, es ging also um Garten-Dekoration. Nun verwundert es auch nicht, dass an diesem Tag die Männer nicht am Zaun standen. Denn wenn es darum geht, den Garten mit Krimskrams zu gestalten, waren die beiden Damen oben auf.

Antje und die gekaufte Garten-Dekoration

Verlassen wir aber nun die Szene, gehen ein Jahr in die Zukunft und schauen mal, was die beiden nun wirklich umgesetzt haben. Bei Antje und Lennard finden sich tatsächlich Skulpturen im Garten. Drei aus Marmor, zwei davon so groß, dass sie auf Sockeln Platz fanden. Auch zahlreiche Tierfiguren aus rostigem Metall sind zwischen den Buchsbäumen und den Rosen zu finden. Scheint wohl so, als ob Lennard von der Idee seiner Frau auch angetan war. Oder Antje hat ein gutes Durchsetzungsvermögen. Parallel dazu haben die beiden den hinteren Bereich des Gartens in eine kleine Terrasse verwandelt. Dort wurde eine Natursteinmauer hochgezogen, sogar an kleine Fenster haben sie gedacht und die Terrasse hübsch mit Terrakottatöpfen und zahlreichen Figuren gestaltet. Wer hier sitzt, fühlt sich wie in Italien oder Griechenland.

Natürlich war im gesamten Garten noch mehr Garten-Deko zu finden. Vorne im Staudenbeet gaben sich die Gartenzwerge ein Stelldichein, im Nachbarbeet, das aus Wildblumen bestand, fanden sich zahlreiche bunte Gartenstecker, die das Beet noch vielfältiger machten. Hier und da waren auch kleine Laternen zu finden, die im Dunkeln den Garten in ein ganz besonderes Licht tauchten. Im Rasen fanden sich neben Kugeln in unterschiedlichen Größen, die auch teilweise beleuchtet waren, ein Brunnen, der munter vor sich hinplätscherte und nicht zuletzt eine Burgruine, die der Enkel selbst aus Steinen gebastelt hatte. Nicht vergessen werden dürfen das Insektenhotel neben dem Pavillon und die kleinen Windlichte, die in den Bäumen hingen und tagsüber Farbtupfer setzten, während sie am Abend mit kleinen Lichtern versehen eine besondere Stimmung zauberten.

Silke und die selbst gebastelte Garten-Dekoration

Auch ein Blick in Silkes und Yannicks Garten darf nicht fehlen. Hier erkennt man sofort, dass vieles selbst gebastelt wurde. Das hatte Silke ja angekündigt und scheinbar auch durchgezogen – vermutlich auch mit Hilfe ihres Mannes. Bei Silke standen zum Beispiel ein alter Holzkarren in einer Ecke, der wunderschön mit Kräutern bepflanzt wurde. Auch ein ausgedientes Paar Schuhe hübsch mit Blumen bestückt, alte Wurzeln aus dem Wald, nicht mehr genutzte und bunt angemalte Gießkannen und nicht zuletzt ein Holzmännchen, dessen Äste und Zweige ein Geflecht aus Draht zusammenhielt, waren auf den ersten Blick zu sehen.

Statt eines Brunnens war bei Silke ein Teich zu finden. Allerdings so ganz anders, als man sich ihn vorstellt. Denn der Teich war eine alte Badewanne, gefüllt mit Wasser, auf dem Seerosen schwammen. Am Zaun lehnte ein altes Fahrrad, an dem schon der Rost nagte, das aber mit hübschen, selbstbemalten Blumentöpfen bestückt wurde und so noch einen besseren Zweck erfüllte, als auf dem Schrottplatz. Auch Sabine und Kevin hatten tatkräftig geholfen und mehrere Vogelhäuschen gebaut, die sie anschließend lustig bemalten. Zwei davon wurden auf Stecken in den Beeten im hinteren Gartenbereich befestigt, zwei fanden ihren Platz am Stamm der Kastanie. Und weil Silke gerne töpfert, hat sich hier natürlich auch Hand angelegt und zahlreiche Skulpturen geschaffen, die dem Garten nun das Tüpfelchen auf dem „i“ gaben.

Egal, wie man den Garten dekoriert, man ist nie fertig und auch bei Silke und Antje ist es so, dass beiden immer wieder neue Ideen kommen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die beiden Gärten – ohne viel Zutun – jedes Jahr ein bisschen anders aussehen.

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